Platz 3 war noch nie so beschämend
Lasst mich direkt beginnen. Dieser Artikel wird keine sanfte Nachbetrachtung einer schwierigen Saison. Er wird keine diplomatische Einordnung, bei der am Ende alle irgendwie ihr Gesicht wahren können. Was in dieser Spielzeit passiert ist, verdient keine Samthandschuhe. Was jetzt passieren muss, wird ohne sie gesagt.
Die 1:3-Heimniederlage gegen den TSV Hartberg war ein Sinnbild der gesamten Spielzeit, mit hängenden Köpfen, Ratlosigkeit und Enttäuschung. Das ist nicht meine Formulierung, das ist die offizielle Pressesprache nach dem Spiel. Und sie trifft es besser als alles, was ich selbst hätte schreiben können. Weil sie zeigt, dass auch intern niemand mehr so tut, als wäre irgendetwas in Ordnung.
Es ist die dritte titellose Spielzeit, und erstmals in der Red-Bull-Ära sind die Mozartstädter nicht unter den Top-2 der Bundesliga. Ich war dabei, als Salzburg gegen Real Madrid gespielt hat. Ich war dabei, als die Championsleague-Hymne über dem Stadion in Wals-Siezenheim gedröhnt hat, und ich habe mitgebrüllt. Heute erkläre ich, warum ein Abstieg aus dem Meisterrennen nicht Pech ist, sondern Konsequenz einer Philosophie, die sich selbst überlebt hat.
Das Hartberg-Spiel in einem Satz
Im 22. Ligaduell gewann Hartberg erstmals gegen den FC Red Bull Salzburg, mit 3:1, zu Hause, in Wals-Siezenheim, vor den eigenen Fans. Das war kein Ausrutscher. Das war die logische Schlussszene einer Saison, in der diese Mannschaft zu oft zu wenig Bereitschaft gezeigt hat, Spiele wirklich gewinnen zu wollen. Mehr dazu brauche ich nicht zu sagen. Weiter.
Die Krankheit heißt Kaderphilosophie, nicht Formtief
Hier beginnt der Teil, den viele nicht hören wollen, weil er an die Struktur geht und nicht an einzelne Spieler. Und genau deshalb fange ich damit an.
Red Bull Salzburg hat über Jahre hinweg ein Transfermodell perfektioniert, das wirtschaftlich brillant und sportlich immer problematischer wird. Mit Jannik Schuster zu Brentford und Joane Gadou zu Borussia Dortmund verlassen zwei Youngsters den Verein, die zusammen rund 40 Millionen Euro einbringen. Kerim Alajbegovic kehrt zu Bayer 04 Leverkusen zurück. Alajbegovic war in dieser Saison einer der wenigen, der wenigstens ab und an einen Blitz der alten Salzburger Qualität gezeigt hat. Jetzt ist er weg. Gadou und Schuster waren Zukunftshoffnungen, die nie lange genug da waren, um echte Säulen zu werden. Und trotzdem sind diese drei der Kern der sportlichen Nachrichten rund um den Verein zum Saisonende.
Das beschreibt das Problem präziser als jede Analyse. Salzburg produziert Rohdiamanten, schleift sie halb und verkauft sie weiter, bevor sie zu Brillanten werden. Die Meisterschaften machen dann andere.
Abwehr: Das Fundament, das keines ist
Ich fange mit der Defensive an, weil dort die meisten Fehler dieser Saison ihren Ursprung hatten. Eine Mannschaft, die österreichischer Meister werden will, braucht in der Innenverteidigung zwei Spieler, die in entscheidenden Momenten Ruhe ausstrahlen. Spieler, die einen Stürmer im Strafraum körperlich dominieren können und die nicht erst nach dem dritten eigenen Fehler verstehen, wie ihr Gegner denkt. Diesen Standard hat diese Mannschaft zu selten erfüllt.
Hartberg kam zur Führung, weil die Salzburger Defensive einen Querpass vollkommen unbedrängt durchließ. Das war kein Zufall und kein Einzelfall. Es war symptomatisch für eine Abwehrkette, die strukturell nicht auf dem Niveau agiert, das ein Verein mit dem Budget und dem Anspruch von Salzburg erwarten darf. Jugendliche Innenverteidiger entwickeln sich im Trainingsalltag. Punkte holt man mit reifen Abwehrspielern, die schon verloren haben und trotzdem weitergespielt haben. Davon hatte dieser Kader zu wenig.
Kreativmittelfeld: Der Raum, der nicht besetzt wird
Das ist der Punkt, der mich diese Saison am meisten geärgert hat. Weil er so offensichtlich war und weil niemand in der Vereinsführung ernsthaft darauf reagiert hat.
Salzburg hatte über weite Strecken der Saison kein kreatives Zentrum, das Spiele lenken kann. Kein Spieler im Mittelfeld, der unter Druck einen scharfen Vertikalpass findet. Keiner, der das Tempo eines Spiels bewusst verlangsamt, wenn Hektik entsteht, um dann mit dem richtigen Moment wieder zu beschleunigen. Dieser Spielertyp, nennen wir ihn ruhig so wie er ist, ein echter kreativer Achter oder Zehner mit Bundesliga-Reife, war nicht vorhanden. Was es gab, waren fleißige, schnelle Spieler, die horizontal viel Weg machen und vertikal zu selten den entscheidenden Unterschied erzeugen. Das reicht auf europäischer Ebene nicht. Das reicht mittlerweile nicht einmal mehr in Österreich, wenn Sturm und der LASK ihre beste Form abrufen.
Ein Spielmacher dieser Kategorie kostet Geld. Er ist nicht 18 Jahre alt und kommt nicht aus der Akademie. Er kommt von einem anderen Klub, er hat einen Marktpreis, und er verlangt, dass jemand in der Vereinsführung die Hand aufmacht. Dazu komme ich gleich.
Sturm: Das drängendste Problem hat einen historischen Vergleich
Hier werde ich direkt, weil die Sache direkt ist.
Jonatan Soriano erzielte in 33 Bundesligaspielen der Saison 2012/13 allein 26 Treffer und legte sieben weitere vor. In 202 Partien für Salzburg schoss er 172 Tore und gab 72 weitere Torvorlagen. Er ist bis heute der Rekordtorschütze dieses Vereins, und seine Trikotnummer 26 wurde nach seinem Abgang nicht mehr vergeben. Neben ihm spielte Alan, der in 129 Spielen 93 Tore erzielte und drei Saisonen lang konstant unter den drei treffsichersten Spielern der Liga war.
Ich sage das nicht aus Nostalgie. Ich sage es, weil ich in dieser Saison im Stadion gesessen bin und gedacht habe: Wann schießt eigentlich mal jemand einfach aufs Tor? Wann entscheidet ein Angreifer eine Situation aus reiner Kaltblütigkeit, statt die eine klare Chance im Strafraum zu vergeben? Soriano und Alan haben das getan. Woche für Woche. Mit einer Effizienz, die Meisterschaften baut.
Petar Ratkov (und der ist schon viele Wochen nicht mehr da) war in dieser Saison mit neun Bundesligtreffern neben Kerim Alajbegovic der treffsicherste Salzburger. Das ist akzeptabel. Für eine Mannschaft im Abstiegskampf. Für einen Verein, der Titel will, ist es schlicht zu wenig. Salzburg braucht einen Stürmer, der 20 Tore in der Liga schießt und das als selbstverständlichen Anspruch an sich selbst betrachtet. Einen, der im Strafraum eiskalte Entscheidungen trifft, weil er es schon hundertmal gemacht hat. Der europäische Markt hat solche Spieler. Sie kosten zwischen acht und fünfzehn Millionen Euro. Das ist für Red Bull Salzburg kein unüberwindbares Budget.
Beichler hatte keine Chance, aber er hat sie auch verspielt
Ich versuche fair zu sein. Daniel Beichler hat diesen Kader nicht gebaut. Er hat ihn Mitte Februar übernommen, als die Stimmung bereits zerstört war und die Tabellenführung bereits weg war. Er übernahm direkt von Liefering aus und erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Diese Entscheidung, intern zu promovieren statt extern zu suchen, ist inzwischen schwer zu rechtfertigen.
Mit einem Punkteschnitt von nur 1,15 reiht sich Daniel Beichler mit deutlichem Abstand ans Ende aller bisherigen Bullen-Trainer ein. Nicht knapp darunter. Mit deutlichem Abstand. Das heißt, dass in der gesamten Geschichte des Red-Bull-Fußballs in Salzburg noch kein Trainer so ineffizient gearbeitet hat wie Beichler in seiner Zeit als Chefcoach.
Jetzt kommt die unangenehme Wahrheit: Thomas Letsch hinterließ bei seiner Entlassung einen Punkteschnitt von 1,55, der damals der schlechteste aller Salzburger Trainer in der Red-Bull-Ära war. Er wurde deshalb gefeuert. Die Antwort des Vereins auf diesen schwächsten Schnitt in der Klubgeschichte war eine interne Lösung aus dem Farmteam. Das Ergebnis ist ein noch schwächerer Schnitt. Das ist keine Kritik an Beichler als Person. Das ist eine Kritik an der Entscheidungsfindung des Vereins.
Beichler dürfte trotz laufendem Vertrag bis 2028 seinen Abschied im Sommer bekommen. Das ist richtig. Aber es reicht nicht, nur den Trainer zu wechseln, wenn die strukturellen Ursachen bleiben.
Update: Wie der Verein vor wenigen Minuten bekannt gab, wurde die Zuisammenarbeit mit Daniel Beichler beendet.
Stephan Reiter muss jetzt die Bankkonten öffnen
Ich sage das ohne Umschweife: Geschäftsführer Stephan Reiter trägt die Gesamtverantwortung für den FC Red Bull Salzburg. Diese Gesamtverantwortung schließt eine Entscheidung ein, die in den vergangenen Jahren nicht getroffen wurde und die jetzt nicht länger aufgeschoben werden darf. Die Transferpolitik muss sich fundamental ändern.
Die Entscheidung für die kommende Saison muss lauten: Wir geben Geld aus. Echtes Geld. Für Spieler, die sofort liefern können.
Ich verstehe die Logik hinter dem bisherigen Modell. Talente kaufen, entwickeln, mit Gewinn verkaufen. Wirtschaftlich ist das brilliant. Jonatan Soriano kam für 500.000 Euro von Barcelona B und wurde für 15 Millionen Euro nach China verkauft. Alan kostete 3,5 Millionen und brachte elf Millionen ein. Die Zahlen stimmen. Das Modell funktioniert als Geschäftsmodell. Nur eben nicht mehr als Titelmodell.
Und jetzt kommt das Argument, das ich wirklich ernst meine, weil es ein strukturelles Risiko beschreibt und keine kurzfristige Enttäuschung. Ohne sportlichen Erfolg kommen keine Top-Talente mehr nach Salzburg. Das klingt simpel, aber die Konsequenz ist ernst. Ein 20-jähriger Stürmer aus Südamerika oder Afrika, der drei Angebote vergleicht, wird Salzburg weniger attraktiv finden, wenn der Verein Europa League Qualifikation spielt statt Champions League. Wenn Sturm Graz Meister ist und medial präsenter. Wenn die Bullenhymne nicht mehr mit dem Gefühl von Erfolg verbunden ist.
Ohne diese Top-Talente bricht das Transfermodell zusammen. Hohe Transfererlöse entstehen nur, wenn Spieler in Salzburg unter Druck, vor europäischem Publikum und in einem erfolgreichen Team performen können. Fehlt der Erfolg, sinkt die Bühne. Sinkt die Bühne, sinken die Ablösesummen. Sinken die Ablösesummen, fehlt das Geld für neue Verpflichtungen. Das ist keine Theorie. Das ist der Kreislauf, in den Salzburg gerade hineingleitet.
Der Ausweg aus diesem Kreislauf ist nicht kompliziert, er ist nur teuer. Investitionen in vier bis fünf erfahrene Spieler, die sofort liefern, die die jungen Talente führen und die Spiele entscheiden, wenn es darauf ankommt. Ein Innenverteidiger mit internationaler Erfahrung. Ein kreativer Achter oder Zehner, der Bundesliga und Europacup kennt. Und ein Mittelstürmer, der eiskalte Tore schießt. Nicht einer von ihnen, alle drei. Gleichzeitig, diesen Sommer.
Was der neue Trainer können muss und was er nicht sein darf
Ich werde diesen Punkt kurz halten, weil er im Grunde selbstverständlich sein sollte.
Der nächste Cheftrainer des FC Red Bull Salzburg darf nicht aus dem internen Ökosystem kommen. Nicht aus der Akademie, nicht aus Liefering, nicht aus dem eigenen Systemdenken heraus. Dieser Verein braucht einen Trainer, der eine Erstligamannschaft über eine vollständige Saison geführt hat und dabei Titel gewonnen hat. Einen, der weiß, wie man eine Meisterschaft verteidigt, weil er es selbst erlebt hat. Einen, der eine Kabine mit 25 Spielern unterschiedlicher Mentalitäten und Kulturen führen kann, weil er das schon gemacht hat, bevor er nach Salzburg kam.
Das gibt es auf dem Markt. Es kostet mehr als eine interne Beförderung. Und es ist die einzige vernünftige Entscheidung.
Europa League Qualifikation als Botschaft an den Markt
Salzburg wird sich in der UEFA-Europa-League-Qualifikation beweisen müssen. Das ist kein Selbstläufer. Qualifikation bedeutet, dass erst Playoff-Spiele gewonnen werden müssen, bevor man überhaupt in der Gruppenphase steht. Einem Verein, der noch vor zwei Jahren in der Champions League gespielt hat, erkläre ich das als Fan mit einem gewissen Widerwillen, weil es so klar zeigt, wie weit der Abstieg gegangen ist.
Und gleichzeitig ist diese Europa-League-Qualifikation jetzt der einzige Hebel, den der Verein noch hat, um sich für die Transferperiode relevant zu halten. Wer dort scheitert, verliert nicht nur Punkte und Preisgeld. Wer dort scheitert, verliert Sichtbarkeit. Und ohne Sichtbarkeit kommen keine Spieler, die wählen könnten.
Das macht den Sommer nicht weniger dringend, sondern dringender. Wer zu spät investiert, riskiert, schon in der Qualifikation mit einem halbfertigen Kader anzutreten. Das würde die selbsterfüllende Prophezeiung des Niedergangs nur beschleunigen.
Für euch, die ihr nie aufgehört habt zu glauben
Jetzt kommt der Teil, dem ich seit Wochen entgegenfiebere, weil er das Einzige ist, das ich in dieser Saison ohne Einschränkung sagen kann.
Die Nordkurve des FC Red Bull Salzburg hat diese Saison mehr geleistet als dieser Verein ihr verdient hat. Das sage ich nicht als freundliche Geste am Ende eines langen Artikels. Das sage ich, weil ich es gesehen habe, weil ich es gehört habe und weil ich manchmal, wenn die Mannschaft auf dem Platz wieder nicht das ablieferte, was das Ticket rechtfertigt, in die Kurve geschaut habe und dachte: Wie machen die das?
Ich war in Spielen dabei, in denen 60 Minuten lang nichts nach vorne funktioniert hat, in denen die Mannschaft ratlos wirkte und die Stimmung auf den Sitzen der übrigen Tribüne längst in Gleichgültigkeit umgeschlagen war. Und die Nordkurve hat weitergesungen. Nicht weil das Ergebnis es verlangt hat. Nicht weil die Leistung es rechtfertigt hat. Sondern weil aufhören für sie keine Option ist. Weil Fansein kein Vertrag mit Erfolgsklausel ist, sondern eine Entscheidung, die man in guten wie in schlechten Zeiten trägt.
Das ist echte Fankultur. Nicht das Jubeln, wenn es leicht ist, sondern das Singen, wenn es wehtut. Fahnen schwingen, wenn die Mannschaft auf dem Platz das Gegenteil von dem zeigt, wofür die Fahnen stehen. Diesen Aufwand betreiben, Heimspiel für Heimspiel, Auswärtsfahrt für Auswärtsfahrt, ohne Rücksicht auf Ergebnisse oder Tabellenstände. Die Nordkurve hat das getan. Und sie verdient es, dass das ausgesprochen wird, ohne Wenn und Aber und ohne das obligatorische „aber die Mannschaft hat es euch nicht leicht gemacht“. Nein. Sie hat ihnen diese Saison nicht leicht gemacht. Und die Kurve hat trotzdem alles gegeben.
Und dann sind da noch unsere zwei Vorschreier, die dieser Nordkurve Woche für Woche ihren Rhythmus, ihre Energie und ihre Stimme geben. Was die beiden in dieser Saison geleistet haben, taucht in keiner Statistik auf, in keinem Spielbericht und in keiner Vereinspräsentation. Aber wer einmal live erlebt hat, wie ein Stadion aus dem Nichts heraus anfängt zu leben, weil einer von ihnen den richtigen Moment gefunden hat, den richtigen Gesang gestartet hat und die Kurve mitgezogen hat, der weiß, dass das kein Zufall ist. Das ist Können. Das ist wochenlange Vorbereitung, Leidenschaft und die Fähigkeit, eine Menschenmenge zu führen, ohne „Marketingplan“ und ohne Manuskript.
Ich sage danke. Nicht stellvertretend für irgendjemanden, sondern aus echter Überzeugung. Ihr beide habt dieser Saison so etwas wie Würde gegeben, die sie sportlich nicht verdient hat. Die Mannschaft muss besser werden. Ihr müsst es nicht. Bleibt, wie ihr seid. Und kommt im Sommer wieder. Die Nordkurve wird gebraucht, gerade dann, wenn der Verein gerade dabei ist, sich neu zu finden.
Was ich jetzt erwarte
Keine langen Ankündigungen. Keine Pressekonferenzen mit nachdenklichen Gesichtern und Phrasen über „tiefgreifende Analyse“ und „notwendige Schritte“. Handlungen.
Einen Cheftrainer mit Referenzen, die diesen Namen verdienen. Investitionen in einen Innenverteidiger, einen kreativen Mittelfeldspieler und einen echten Mittelstürmer, der in entscheidenden Momenten das Tor trifft, weil er es schon hundertmal getan hat. Und die klare Botschaft von Stephan Reiter oder wer auch immer diesen Verein ab Sommer führt, dass die Titelambition keine Marketingformulierung ist, sondern die Grundlage jeder sportlichen Entscheidung.
Beichler hat nach dem Hartberg-Spiel gesagt: „Wir müssen in eine brutale Analyse gehen.“ Diese Analyse ist jetzt fertig. Zumindest die Punkte, die jeder sehen konnte, der in dieser Saison hingeschaut hat. Jetzt brauchen wir keine Analyse mehr. Wir brauchen Entscheidungen
Ich bin bereit, mich eines Besseren belehren zu lassen. Ich bin bereit, im Juli mit Begeisterung über neue Transfermeldungen zu schreiben. Ich bin bereit, mich in einem Jahr zu blamieren, weil ich zu pessimistisch war.
Aber ich bin nicht bereit, so zu tun, als wäre das alles irgendwie in Ordnung. Das ist es nicht. Es war eine der schlechtesten Saisonen in der Geschichte dieses Vereins. Und das verdient Klarheit, keine Zurückhaltung.
PS: Ja, das Titelbild dieses Blogs ist mit KI erstellt. Solche "Stimmungsbilder" findet man nämlich in keiner Bilddatenbank.
Ein Kommentar
Das könnte auch von mir kommen. Alles richtig beschrieben. Ich gehe seit dem scheitern in Cup ( Altach ).nicht mehr ins Stadion. Ein Spiel anzusehen kostet mich einfach zu viel Energie. Lg Rupi